


Ohne uns steht die Welt still!
Wo Frauen streiken, wird sichtbar, dass Politik nicht nur in Parlamenten stattfindet, sondern dort, wo Menschen ihre Zustimmung verweigern. – Hannah Arendt
Hier findest du Infos zu Bundesweiten Aktionen:
Im Mai 2025 sprachen vier Frauen, nur durch Wertschätzung verbunden, öffentlich aus, was wir alle aus unzähligen Gesprächen mit anderen Frauen* kennen: Fassungslosigkeit. Ohnmacht. Erschöpfung. Wut angesichts des bedrohlichen Zustands der Welt, deren Verursacher überwiegend einem Geschlecht angehören. Daraus formte sich ein kollektiver Aufschrei: GENUG! BASTA! YETER! ENOUGH!
Wir, das ist ein Zusammenschluss verschiedener feministischer Streikgruppen und -bündnisse, die sich deutschlandweit vernetzen und vor Ort jeweils eigenständig arbeiten. Wir sind diejenigen, die den Großteil an Sorgearbeit in der Gesellschaft leisten: Kindererziehung, Pflege, Soziale Arbeit, Sexarbeit, emotionale Fürsorge und Hausarbeit; egal ob bezahlt im Beruf oder unbezahlt zuhause und im Ehrenamt. Dabei erleben wir, dass die Bedingungen für diese Arbeiten immer schlechter werden und wir immer näher an unsere Belastungsgrenzen kommen, doch statt eines Ausgleichs bekommen wir wenig Lohn, sind häufiger von Altersarmut betroffen und Gewalt gegen uns verschärft sich fortwährend.
Sichtbarkeit: Werde zur Botschafter*in
Du musst keine Demo anmelden, um das Thema in den öffentlichen Raum zu bringen. Du kannst auch:
- Ein Streikbändchen tragen: Nutze irgendein lila oder orangefarbenes Band am Handgelenk, an deiner Tasche oder um deinen Hals. Es ist dein Erkennungsmerkmal und ein Gesprächsstarter.
- Sichtbar Haltung zeigen: Auf unserem Töchterkollektiv-Spreadshop findest du Hoodies, Taschen oder Accessoires um ein politisches Statement zu stezen. Werde zur Botschafter*in im Alltag und zeige, dass du Teil einer bundesweiten Bewegung bist!Töchterkollektiv-Shop
- Die Botschaft verbreiten – Spread the Word: Drucke unsere Flyer aus und lege sie dort aus, wo Sorgearbeit sichtbar wird – in Kindergärten, im Wartezimmer bei deiner Frauenärzt*in, in der Stadtbibliothek oder im Supermarkt. Oder nutze unsere Social-Media-Vorlagen und zeige deinen Protest.Infomaterial (Dropbox)
- Eine Sticker-Guerilla starten: Klebe Botschaften gegen Marginalisierung und für den Gewaltschutz an Orte, an denen sie gesehen werden (natürlich legal). Sammle Sticker mit passenden Botschaften oder gestalte eigene und bringe sie dorthin, wo sie andere erreichen.