Veröffentlicht am

Immaterielles Kulturerbe – Unesco

Menschen tanzen, feiern und singen. Sie pflegen Bräuche, Beziehungen und ihre Umwelt. Dabei erhalten und gestalten sie ihr kulturelles Erbe, indem sie ihr Wissen und Können an die nächsten Generationen weitergeben. Das UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes von 2003 fördert die Sichtbarkeit und Weiterentwicklung dieses lebendigen Erbes, beispielsweise durch die internationalen UNESCO-Listen oder über Einträge in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Deutschland.

Immaterielles Kulturerbe in Deutschland

So wird Brauchtum als Unesco-Kulturerbe extra geschützt

Verzeichnis für Immaterielles Kulturerbe in Deutschland

Veröffentlicht am

Hexenfeuer ist Hexenfeuer ist Hexenfeuer

oder Kuddelmuddel des Brauchtums?

Beim Lesen der Werbung für die Frühlingsfeuer bin ich ziemlich erschrocken. Hexenfeuer – das Feuer, dass die Hexen verbrennt? Oder das Lebens-Feuer der Hexen oder das Feuer, um das die Hexen tanzen? Welche Variante meinen die OrganisatorInnen?
An vielen Orten werden am 30.April die Maibäume gesetzt. Ist der Hintergrund dieses uralten Brauchtums im Bewußtsein?

Ein Text von Dipl.med. Karin Körner – Feministische Kulturreferentin (A.M.)

mehr anzeigen

Hier ist die Langversion des Textes als pdf zum Herunterladen

Literaturliste zum Text „Hexenfeuer“

Veröffentlicht am

Mittelsächsische Frauenkonferenz am 25.10.25

Das war unsere Konferenz 2024:

Über Geld spricht die Frau! – finanzielle Sicherheit für mich und mein Projekt!

38 Frauen aus Mittelsachsen und umliegenden Regionen reflektierten das Thema aus fünf verschiedenen Perspektiven in Redekreisen mit unterschiedlichen Themen: Bedürfnisse, Struktur, Verbindung, Biografie und ein offenes Thema

Die Impulse der sehr persönlichen Rederunden gehen mit ins Jahr 2025.

Miteinander ins Gespräch kommen, tanzen, singen und Netze spinnen…

Die Rede-Inhalte und den Kuchen für das Bring-Mit-Kuchen-Buffet bringt ihr mit.

Für das Mittagessen aus der Schlossküche sorgt unser Koch und…..

ganz Wichtig: Es gibt ein Programm außerhalb der Tagungszone, so dass ihr eure ganze Familie mitbringen könnt.

Während die Mütter tagen, können FreundInnen, Familie und natürlich unsere jüngsten TeilnehmerInnen einen guten Tag im Schloss verbringen, bekommen Essen und können dabei sein… Alle Fragen zur Kinderbetreuung bitte an uns richten!

Kosten: Eintritt ist frei – ABER: Der Müllerhof e.V. ist Veranstalterin der Konferenz und braucht für seine Eigenmittel noch finanzielle Unterstützung.

Hier findest du den Ablauf der Konferenz im Detail

Hier findest du die Auswertung der Konferenz 24

Veröffentlicht am

Frauen auf´s Podium

Wir vernetzen, wir empowern, wir unterstützen Frauen in der Politik!

Hier kommst du zum Mentoringprogramm…

MENTORINGPROGRAMM für Politik

Mentoring kann helfen die politischen Ziele voranzutreiben, erfolgskritische Fähigkeiten aufzubauen und die zwischenmenschliche Kommunikation zu verbessern. Erfahrene Mentor:innen arbeiten zusammen mit Neueinsteiger:innen in der Kommunalpolitik.

Durch Workshops, digitale Supervision und vor allem persönlichen Austausch der Teilnehmerinnen richtet sich das Programm an Frauen, die sich bereits politisch engagieren und den Wunsch haben ihre politischen Ziele voranzubringen. Männer sind als Mentoren herzlich willkommen. Ein Mentoring Programm läuft mindestens sechs, maximal zwölf Monate.

SIE MÖCHTEN EIN ÜBERPARTEILICHES MENTORING PROGRAMM DURCHFÜHREN? KONTAKTIEREN SIE UNS!

Hier geht´s zur Website

Veröffentlicht am

Eva Humburg – Textilgestalterin

Quelle der Informationen: Im Garten der Fäden – Ausstellung von Eva Howitz und Lena Seik im Museum Schauweberei Braunsdorf 2020

▶ Musterzeichnerin, Textildesignerin, Bildende Künstlerin
▶ * 12. Oktober 1920 in Chemnitz
▶ † 15. Juni 2018 in Gotha

Eva Humburg, geb. Tannenhauer war von 1956 bis 1990 für die Entwicklung und den Erhalt sämtlicher Muster in der Weberei Tannenhauer verantwortlich. Sie war die Tochter von Kurt und Schwester von Werner Tannenhauer. Nach einer 3-jährigen kaufmännischen Lehre mit Abschlussprüfung 1940 und dem Erlernen der Handweberei im elterlichen Betrieb, schloss sie 1943 ihr Studium an der Höheren Fachschule für Textilindustrie in Chemnitz im Fach Textilflächenkunst und Gewebegestaltung ab. Zudem war sie bereits nach zwei Semestern als Lehrbeauftragte für Gewebegestaltung an der Schule tätig. An der Fachschule für Textilindustrie Glauchau erhielt sie eine Weiterbildung in der Hand- und Dreherwe berei und schloss diese mit der Gesellenprüfung für das Weberhandwerk ab. 1944 bewarb sie sich an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und bestand die Aufnahmeprüfung. Durch die Kriegsereignisse kam es jedoch zur Schließung der Hochschule. Eva Tannenhauer blieb in Braunsdorf, heiratete Sigfried Humburg und arbeitete, mit Unterbrechung durch die Kindererziehungszeit von 1947 bis 1955, weiterhin in der Weberei. Ab 1956 gestaltete sie sämtliche Möbel- und Dekorationsstoff-Kollektionen. Die Kollektionen der Feindeko- und Grobdeko- Stoffe entstanden in enger Zusammenarbeit mit Sigrid Kölbel vom Institut für Architektur und Innengestaltung der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar (heute: Bauhaus-Universität Weimar). Seit 1956 war sie mit Musterentwürfen und Stoffen in fast jeder namhaften nationalen und internationalen Ausstellung im Bereich Kunst und Design vertreten. 1966 wurde sie in den Verband Bildender Künstler
Deutschlands aufgenommen. Sie erhielt vom Ministerrat der DDR, Amt für Industrielle Formgestaltung (AIF), die Berufung als Gutachterin für „Deko“ und arbeitete ab 1973 im Gutachterausschuss. Die Neuentwicklung von Dessins wurde 1983 eingestellt.
Eva Humburg war jedoch bis zur Schließung im Mai 1990 in der Weberei tätig.

mehr anzeigen

Hier geht es zum Museum „Schauweberei Braunsdorf“

Veröffentlicht am

DaMigra-Dachverband der Migrantinnenorganisationen

…agiert seit 2014 als bundesweiter herkunftsunabhängiger und frauenspezifischer Dachverband von Migrantinnenorganisationen.

DaMigra ist parteipolitisch, weltanschaulich sowie konfessionell unabhängig. DaMigra versteht sich als Sprachrohr und Repräsentantin von mehr als 60 Migrantinnenorganisationen und setzt sich bundesweit für ihre Interessen in Politik, Öffentlichkeit, Medien und Wirtschaft ein.

Das Leitmotiv und zentrale Ziel ist Empowerment, was die gleichberechtigte politische, soziale, berufliche und kulturelle Teilhabe von Migrantinnen am gesellschaftlichen Leben in Deutschland einschließt.

Gleichermaßen geht es um die Bekämpfung von Rassismus, Sexismus und sozialer Ungleichheit. Daher richtet sich der Dachverband gegen jegliche Formen von Diskriminierung von Menschen, sei es auf Grund der sozialen und ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Hautfarbe, der sexuellen Identität, der Behinderung, des Alters oder der Weltanschauung. Dabei beruft sich DaMigra auf die europäischen und internationalen Menschenrechtskonventionen.

Hier gibt es mehr Infos….

Veröffentlicht am

i.d.a. – Der Dachverband deutschsprachiger Lesben-/ Frauenarchive

Im Dachverband i.d.a. – informieren, dokumentieren, archivieren – sind Lesben- und Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Italien organisiert. Seit 1983 treffen sich Vertreterinnen der Einrichtungen zu Tagungen für fachlichen Austausch und Vernetzung. Hieraus ging 1994 der Dachverband hervor.

Die i.d.a.-Einrichtungen sind Gedächtnis und lebendige Zentren feministischer Bewegungen sowie von Frauen- und Geschlechterforschung. Auf diese Weise gibt es im deutschsprachigen Raum eine hervorragende regionale Überlieferungslage zur Historischen und Neuen Frauenbewegung sowie eine gute Literaturversorgung zu den Gender Studies.

Hier geht´s zur Website…