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Deutscher Frauenring

Der Deutsche Frauenring (DFR) vertritt seit 1949 die Interessen von Frauen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Wir sind unabhängig – überparteilich –überkonfessionell und als gesellschaftspolitischer Frauenverband in Deutschland bundesweit aktiv. Als Mitgliedsorganisation internationaler Frauenverbände arbeiten wir an der Verwirklichung von Frauenrechten weltweit und sind engagiert in der Entwicklungszusammenarbeit.

Hier geht es zum Kontakt in Sachsen…

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Bundesfachverband feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung e.V.

Der Bundesfachverband feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung BV FeSt e.V. wurde 2002 als Zusammenschluss von Einzelpersonen, lokalen Initiativen, Regionalgruppen und Vereinen gegründet. Der BV FeSt e. V. verfolgt das Ziel einer tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie aller gesellschaftlich benachteiligten Gruppierungen. Die feministische Organisation sieht das gesellschaftliche Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern als ursächlich für die Entstehung von (sexualisierter) Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die Aktivitäten des Verbandes richten sich in parteilicher Grundhaltung für Frauen und Mädchen auf gesellschaftlichen Wandel und Abbau von Ungleichheit durch Entwicklung und Förderung gewaltpräventiver Konzepte.

Hier findest du noch mehr Infos…

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Lachesis – Berufsverband für Heilpraktikerinnen

LACHESIS ist seit 1986 der einzige feministische Berufsverband für Heilpraktikerinnen in Deutschland.

Der Verein Lachesis e.V. wurde im Oktober 1986 mit dem Ziel gegründet, eine frauenorientierte, feministische Naturheilkunde zu fördern, Frauen in ihrem Beruf als Heilpraktikerinnen zu vertreten, den Austausch von Heilpraktikerinnen untereinander anzuregen und die weibliche Tradition des Heilens zu wahren und zu erweitern.

Hier kannst du genaueres erfahren…

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Equal Care Day – 29.Februar 24 – Tag der Sorgearbeit

Care-Arbeit ist überwiegend “unsichtbare Arbeit”. Sie wird, genau wie der Schalttag 29. Februar, oft übergangen. Daher findet der Equal Care Day am 29. Februar in Schaltjahren und in allen anderen Jahren am 1. März statt. Der Equal Care Day liegt auch deshalb auf dem 29. Februar, weil Care-Arbeit zu 80% von Frauen übernommen wird, ob im Privaten, im Ehrenamt oder im professionellen Bereich. Männer übernehmen also 20% und brauchen damit vier Mal so lange, um denselben Umfang an Fürsorge- und Care-Arbeit beizutragen. (https://equalcareday.de/haeufigste-fragen/)

Hier weiter lesen:

Den 29.2. gibt es nur alle vier Jahre und unter anderem ist an diesem Tag der Equal Care Day. Es ist der Tag, an dem die unsichtbare Sorge- und Pflege-Arbeit, das Sich-Kümmern im Fokus stehen. Das sollte eigentlich jeden Tag so sein, denn Care ist die Basis allen Wirtschaftens; buchstäblich alles würde stillstehen, wenn nicht Millionen Menschen Care-Arbeit leisteten, die aus Sicht der meisten gar keine „richtige“ Arbeit ist.

Dieser Systemfehler hat zur Folge, dass Menschen, die Sorgeverantwortung tragen, in der Regel unter- oder unbezahlt sind. Und da über drei Viertel der Care-Arbeit von Frauen übernommen werden, sind sie es, die weniger Zeit haben für Beruf, Karriere und Mitgestaltung, für sich selbst – die deshalb mit statistisch weniger Einkommen und einer niedrigeren Rente auskommen müssen.

Die Ursachen für die Geringschätzung der Pflege- und Versorgungsarbeit sind historisch und strukturell bedingt, denn das Kümmern wurde schon immer den Frauen zugewiesen und als Herzenssache ausgebeutet, ganz nach dem Motto: Wer seine Kinder liebt, braucht auch keinen finanziellen Ausgleich.

Der Equal Care Day ist als Schalttag ist ein zusätzlicher Arbeitstag, für den keinerlei Ausgleich oder Entlastung vorgesehen ist – Arbeitnehmer*innen verschenken ihre Zeit. So geht es 365 Tage im Jahr all jenen, die sich privat um pflegebedürftige Angehörige, Kinder oder die kranke Nachbarin kümmern. Der Schalttag bedeutet eine zusätzliche Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts um 10,5 Milliarden Euro, zusätzliche Steuereinnahmen von ca. 2,5 Milliarden Euro insgesamt oder 900 Millionen Euro für den Bundeshaushalt vor. Es ist an der Zeit, diese zusätzlichen Einnahmen dafür zu verwenden, den Care-Gap endlich zu schließen!

Hier findest du noch mehr Infos…

Und hier findest du Veranstaltungen rund um den Equal Care Day

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Gender Care Gap – 87 Minuten pro Tag

Spannende Lösungsvorschläge für das Problem gibt es hier: Equal Care Manifest

und hier noch ein spannendes Buch zum Thema von Theresa Bücker:

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Equal Pay Day – 6.März 24 – Tag der Entgeldgleichheit


Der Equal Pay Day ist ein Aktionstag, der darauf aufmerksam macht, dass Frauen weltweit überall weniger verdienen als Männer. Genauer gesagt: Er macht auf den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttoverdienst von Frauen und Männern aufmerksam. Diesen Unterschied nennt man auch Gender Pay Gap oder Geschlechterlohnlücke.

Hier gibt es einen interessanten Podcast zum Thema…

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Gender Pay Gap

Frauen erhalten in Deutschland im Schnitt 18 Prozent weniger Gehalt als Männer, das hat das Statistische Bundesamt für das Jahr 2022 berechnet. Als Gender Pay Gap oder geschlechtsspezifische Lohnlücke wird die prozentuale Differenz zwischen durchschnittlichen Bruttostundenlohn der Männer und dem durchschnittlichen Bruttostundenlohn der Frauen im Verhältnis zum durchschnittlichen Bruttostundenlohn der Männer bezeichnet.
Ein Teil dieser Lohnlücke lässt sich auf sogenannte strukturelle Unterschiede zurückführen. Viele Frauen erlernen Berufe, die schlechter bezahlt sind, arbeiten seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit oder in Minijob.

Hast du schon mal vom Equial Pay Day gehört?

Rechnet man den Wert von 18 Prozent in Tage um, arbeiten Frauen vom 1. Januar an 66 Tage unentgeltlich. Der nächste Equal Pay Day findet deshalb am 6. März 2024 statt.

Hier findest du alle Informationen…

Interessante Websites zum Weiterlesen:

Was sagt das statistische Bundesamt dazu?

Könnte das Problem gelöst werden, wenn wir uns insgesamt einer kritischen Betrachtung des Themas „Arbeit“ widmen? Hier ein paar Anregungen vom Konzeptwerk für neue Ökonomie in Leipzig:

Warum eine 20-Stunden-Woche?

Und wenn Du weiter denkst, dann gehört auch der Gender Care Gap dazu. Schau hier…

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Alternativbericht-CEDAW-Allianz

Bezugnehmend auf den neunten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)

In ihrem Alternativbericht analysiert die CEDAW Allianz Deutschland die Aktivitäten und Vorhaben der Deutschen Bundesregierung bezüglich Gendergerechtigkeit, Intersektionalität und den Rechten von Queers. Darin bezieht sie sich vor allem auf institutionelle Mechanismen, Gewalt gegen Frauen*, Gendergesundheit und einen geschlechtergerechten Umgang mit Beruf und Familie. Zu jeder Analyse werden Forderungen gestellt, um die Situation der Menschen zu verbessern, die aufgrund ihres Geschlechts Diskriminierung erfahren.

Der Alternativbericht ist ein dringender Aufruf an die Bundesregierung die UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW) konsequent umzusetzen.