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Ein Tag ohne Frauen

Kinofilm

USA, Island 2024, 70 min.
Ein Film von Pamela Hogan und Hrafnhildur Gunnarsdóttir
Kinostart: 
13.03.2025
FSK: 0

Was, wenn sich jede Frau einfach einen Tag frei nehmen würde…

Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen,weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“.
Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit spielerischen Animationen versehen, ist EIN TAG OHNE FRAUEN subversiv und unerwartet lustig. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine“, erinnert sich eine der Aktivistinnen, “wir wollten sie nur ein wenig verändern!“ Der Film erscheint pünktlich zum 50. Jahrestag des Streiks im Jahr 2025 und regt mit seiner Botschaft über die kollektive Kraft der Frauen, ihre Gesellschaft zu verändern, dazu an, das Mögliche neu zu denken.

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PALOMAA PUBLISHING

Wir sind ein Independent-Verlag für inspirierende Bücher, eBooks und Art Prints von Autorinnen und Künstlerinnen sowie von nicht-binären Schreibenden und Kunstschaffenden. Unsere Mission ist es, Frauen und nicht-binären Schreibenden eine Bühne zu geben. Noch immer sind Werke von Männern deutlich sichtbarer, siehe hier. Diesem Ungleichgewicht begegnen wir ganz einfach, indem wir ausschließlich Autorinnen und Künstlerinnen sowie nicht-binäre schreibende und kunstschaffende Menschen veröffentlichen. Palomaa Publishing veröffentlicht Bücher in den Bereichen Frauengesundheit, Gleichberechtigung, Feminismus, Working Mums, Working Women, Female Entrepreneurship, Female Centered Products und persönliche Weiterentwicklung. Unser Fokus liegt auf Non-Fiction, vor allem Sachbuch und Ratgeber. Außerdem vertreiben wir hochwertige Drucke sowie zeitlose Kalender.

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the female publisher

Mit The Female Publisher möchten wir Frauen* in der Verlagsbranche sichtbar machen und untereinander vernetzen. Wir möchten Wissen teilen und uns gegenseitig empowern. Wir möchten für mehr Gleichberechtigung in der Verlagswirtschaft einstehen und einen Austausch auf Augenhöhe fördern. Wir möchten gemeinsame Aktionen und Kooperationen ins Leben rufen, die mehr Kraft entfalten können als die Maßnahmen einzelner Verlage.

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Buchempfehlung „Spiritual Feminist“ (Kaja Andrea Otto)

„Spiritual Feminist“ von Kaia Andrea Otto gehört für mich zu den Büchern, die mindestens jede Frau gelesen haben sollte. Denn spätestens nach dem Lesen dieses Buches ist klar: wir Frauen sind es, die das Patriachat aufrecht erhalten. Und wir sind es auch, die dagegenwirken können, wenn wir uns wieder darauf besinnen, was unsere Ahninnen getan haben und uns wieder miteinander verbinden. Absolute Lese-Empfehlung!

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Buchempfehlung „Eine Frage der Chemie“ (Bonnie Garmus)

„Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus ist ein wunderschöner, humorvoller Roman über eine rebellische Frau in den 1960er Jahren, die sich in der männerdominierten Welt der Chemie behaupten muss. Es handelt sich um eine fiktive, aber durchaus real vorstellbare Geschichte, anhand der verschiedene gesellschaftliche Themen behandelt werden. U.a. Geschlechterstereotype, Sexismus, gesellschaftliche Normen und wissenschaftliche Vorgänge werden eingerahmt von einer Liebes- und Familiengeschichte. Ein wirklich sehr kurzweiliger und gleichzeitig informativer Roman.

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Johanna Römer oder: Kreuzzug des Weibes

Büste von Gottfried Kohl (1921-2012) von Johanna Römer aus dem Jahr 1965

Inhalt: Schwangerschaftsabbruch, Vergewaltigung, Ableismus

In Freiberg gibt es 258 Straßen. Eine davon ist nach Johanna Römer benannt. Aber wer ist das eigentlich?

Johanna Römer wurde am 17.02.1883 in Freiberg geboren. Dort wuchs sie in einer bürgerlichen Familie mit mehreren Geschwistern auf. Mit Mitte 20 lebte sie als Erzieherin in Paris und Turin, mit ihrem Ehemann lebte sie bis zu seinem Tod 1920 in Wien. In den 1920er Jahren zog es sie wieder zurück nach Freiberg, wo sie in einer Buchhandlung arbeitete.

Johanna Römer war Mitglied der SPD und organisierte eine Frauengruppe innerhalb der Partei. Sie trat als Rednerin auf verschiedenen Veranstaltungen, auch auf dem Land, auf. Ihr Einsatz für Frauenrechte zeigt sich auch im Zeigen des Films „Kreuzzug des Weibes“ aus dem Jahr 1926, der das Thema Schwangerschaftsabbrüche behandelt.

Filmplakat des Films „Kreuzzug des Weibes“, entworfen vo Künstler Lipót Sátori

Kurzer Exkurs

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Europäische Charta der Gleichstellung

Gleichberechtigung beginnt vor Ort. Der Europäische Rat der Gemeinden und Regionen Europas (CEMR) unterstützt daher Kommunen und Regionen dabei, die Gleichstellung der Geschlechter in ihr Handeln zu integrieren und zu verwirklichen.

Im Jahr 2006 hat der CEMR die „Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene“ ins Leben gerufen. Sie gilt heute als wichtiges und wirksames Instrument in zahlreichen europäischen Kommunen, um die Gleichstellung von Frauen und Männern vor Ort zu fördern. Mittlerweile ist die Charta von mehr als 2.000 Kommunen in 36 europäischen Ländern unterzeichnet worden, darunter über 60 deutsche Kommunen.

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