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Angie Reichelt – Die Kraft der Frauenkreise: Kakao, Klang & gelebte Weiblichkeit **Samstag 29. März 2025 – Studio Auszeit, Rochlitz

Fotos von Jessika Reinwardt

Am 29. März 2025 lädt Angie dich ins Studio Auszeit in Rochlitz ein, um gemeinsam in die Neumondzeremonie einzutauchen. Was dich erwartet? Die herzöffnende Wirkung von zeremoniellem Kakao – für mehr Wärme, Tiefe und Klarheit. Die Kraft des Neumondes – ein perfekter Moment für Neuanfänge und bewusste Intentionen. Tiefenentspannende Klänge von Kristallklangschalen – lass los und genieße pure Harmonie. Eine Runde starker Frauen – weil geteilte Energie doppelt heilt.

Was dich erwartet:

In diesen Kreisen geht es nicht nur um Gespräche, sondern um echte Erfahrungen. Durch Rituale wie Kakaozeremonien, Klangreisen und Atemtechniken können Frauen sich selbst und ihre tiefsten Bedürfnisse besser verstehen. Es geht um das Loslassen alter Muster, das Setzen neuer Intentionen und das bewusste Erleben von Verbundenheit – mit sich selbst und mit anderen Frauen.

Ihr Ziel ist es, Frauen zu unterstützen, sich wieder mit ihrer eigenen Intuition zu verbinden, sich selbst zu spüren & ihre innere Kraft zu entdecken.

KAKAO trifft KLANG – 29. März 2025 — Die Kraft der Frauenkreise mit Angie Reichelt — Studio Auszeit, Rochlitz

Ein Nachmittag, um den Kopf auszuschalten, den Körper zu spüren und einfach nur da zu sein – ohne Erwartungen, aber mit viel Liebe und Verbundenheit. Gönn dir diesen Moment nur für dich. Angie und eine wundervolle Runde an Frauen freuen sich auf dich!

Anmeldung telefonisch direkt bei Angie!
Bezahlung vorab per PayPal an angie.steinbach@web.de


📞 01731593974 Angie Steinbach
📅 Wann: 29. März 2025 ab 15:30 – 18:00 Uhr
📍 Wo: Studio Auszeit, Burgstraße 23, Rochlitz
🎟 Teilnahmegebühr: 35,35 Euro

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Nestbau-Zentrale

Egal ob Jung oder Alt, ob Einwohner, Rückkehrer oder Zuzügler: Wer im Landkreis Mittelsachsen ein Nest bauen möchte, ist hier gut aufgehoben.

Für alle Nestbauer stellt die Nestbau-Zentrale einen kostenfreien Service zur Verfügung, der „die Landung“ im Landkreis Mittelsachsen erleichtert.

Zu den Themenfeldern Wohnen, Arbeiten und Leben wird individuell unterstützt, Möglichkeiten zum individuellen Vorhaben in der Region aufgezeigt und geeignete Kontakte vermittelt.

Die Nestbau-Zentrale gehört zum Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung und hat ihren Sitz in Döbeln.

Kontakt zur Nestbau-Koordinatorin Helen Bauer:

Telefon: +49 (0) 3731 / 799 14 91 

E-Mail: info@nestbau-mittelsachsen.de

Web: zur Nestbau-Zentrale

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Eva Becker

Gründerin der Frauenbegegnungsstätte in Frankenberg


Anderen Menschen zu helfen, ihnen zur Seite zu stehen, nicht aufzugeben, niemanden allein zu lassen, dieses Anliegen bestimmte das Leben von Eva Becker und macht sie unvergessen.


* 08.10.1935 in ? † 15.05.2000 in Frankenberg


Ihr Wunsch, die Frauenbegegnungsstätte immer als Anlaufpunkt für Ratsuchende zu sehen, ist unser Vermächtnis an die „Urmutter der Frauenarbeit“ in Frankenberg. Die Mitglieder der Frauenbegegnungsstätte und der Basisgruppe des dfb e. V. werden sich dem Ehrennamen stets würdig erweisen.

Hier geht es zur Begegnungsstätte/ zum Verein…

Hier geht es zur Begegnungsstätte/ zum Verein…

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Museum Historische Schauweberei Braunsdorf

Ist man zu Fuß oder mit dem Rad in Braunsdorf im schönen Zschopautal unterwegs, wird man überrascht vom Anblick eines unter Denkmalschutz stehenden Kleinodes der Industriegeschichte: der ehemaligen Weberei Kurt Tannenhauer. Wie ein Industrieschloß im Grünen wirkt dieses imposante Gebäude, malerisch auf der kleinen Insel zwischen Zschopau und Mühlgraben gelegen. Es beherbergt heute das Museum „Historische Schauweberei Braunsdorf“. Dort finden sich unsere Besucher in den teils noch original eingerichteten Räumen wieder und erhalten einen umfassenden Einblick in ein Stück Industrie- und Kulturgeschichte.

Schau dich gern um auf unserer Website!

  • Wir haben geöffnet: ganzjährig
  • Mittwoch: 16 – 20 Uhr
  • Donnerstag bis Sonntag: 10 – 16 Uhr und freuen uns auf unsere Besucher!
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Johanna Römer oder: Kreuzzug des Weibes

Büste von Gottfried Kohl (1921-2012) von Johanna Römer aus dem Jahr 1965

Inhalt: Schwangerschaftsabbruch, Vergewaltigung, Ableismus

In Freiberg gibt es 258 Straßen. Eine davon ist nach Johanna Römer benannt. Aber wer ist das eigentlich?

Johanna Römer wurde am 17.02.1883 in Freiberg geboren. Dort wuchs sie in einer bürgerlichen Familie mit mehreren Geschwistern auf. Mit Mitte 20 lebte sie als Erzieherin in Paris und Turin, mit ihrem Ehemann lebte sie bis zu seinem Tod 1920 in Wien. In den 1920er Jahren zog es sie wieder zurück nach Freiberg, wo sie in einer Buchhandlung arbeitete.

Johanna Römer war Mitglied der SPD und organisierte eine Frauengruppe innerhalb der Partei. Sie trat als Rednerin auf verschiedenen Veranstaltungen, auch auf dem Land, auf. Ihr Einsatz für Frauenrechte zeigt sich auch im Zeigen des Films „Kreuzzug des Weibes“ aus dem Jahr 1926, der das Thema Schwangerschaftsabbrüche behandelt.

Filmplakat des Films „Kreuzzug des Weibes“, entworfen vo Künstler Lipót Sátori

Kurzer Exkurs

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Die treue Frau von Staupitz – eine regionale Berühmtheit

Über kaum eine historische Frau der Region um Döbeln/ Waldheim wurde in den letzten 20 Jahren mehr geschrieben als über die treue Frau des Ritters Dietrich von Staupitz vom Reichenstein (Döbeln). Sie ist sozusagen eine lokale Berühmtheit und auch heute noch von Interesse, obwohl sich die Begebenheit, falls sie wahr ist, vor mehr als 600 Jahren zugetragen hat. Oder ist es doch nur eine Sage? Wer weiß.

Schon 1856 stand sinngemäß in einem Buch geschrieben:

Aus dem engen romantischen Zschopautal ragt auf einem steilen Felsen in der Nähe von Waldheim die Burg Kriebstein empor. Zu dieser Zeit gehörte die Burg der Familie von Beerwalde. In der Fastnacht des Jahres 1415 geriet der Ritter von Beerwalde mit den Ritter Dietrich von Staupitz vom Reichenstein bei Döbeln in Fehde und wurde von diesem aus der Burg vertrieben. Der Ritter von Staupitz hielt nun die Burg widerrechtlich besetzt. Der Ritter von Beerwalde holte sich Hilfe von seinem Lehnsherrn, den Markgrafen Friedrich den Streitbaren. Dieser eroberte die Burg und nahm den Ritter von Staupitz als Gefangenen fest. Nur die Gattin des Ritters Staupitz erhielt freies Geleit und die Erlaubnis, das Liebste , was sie hatte, mitzunehmen. Da trug diese mutige Frau statt Gold und Geschmeide den Gatten auf Ihren Schultern zum Burgtor hinaus. Gerührt von dieser aufopfernden Treue, schenkte der Landesherr dem Ritter Staupitz das Leben.

Ein riesiges Gemälde erinnert noch heute in der Burg an diese Begebenheit. Auch sonst lohnt sich ein Besuch der mittelalterlichen Burg.

In Döbeln kann man sich durch die Straßenbezeichnungen „Reichensteinstraße“ und „Am Burgstadel“ noch vorstellen, wo sich früher die Burg des Ritters von Staupitz befunden hat.

M. Vogel, Döbeln

Burg Kriebstein

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Hartha – Straßennamen nach einer Frau benannt?

Von 98 Straßen ist eine Straße mit einem Frauennamen benannt. Dabei handelt es sich wohl um die der heiligen Anna oder es geht um Anna von Sachsen, eine sächsische Herzogin mit tragischer Geschichte:

Annenstraße

Anna (von hebräisch חַנָּה Ḥannah; griech.: Αννα) wird in mehreren apokryphen Schriften des 2. bis 6. Jahrhunderts als Mutter Marias und damit als Großmutter Jesu Christi angesehen. In den vier kanonischen Evangelien wird sie nicht erwähnt. Seit dem Mittelalter wird sie als Heilige verehrt und vielfach künstlerisch dargestellt. (Wikipedia)

Es könnte auch nach der sächsischen Herzogin Anna von Sachsen benannt sein:

Anna von Sachsen (* 23. Dezember 1544 in Dresden; † 18. Dezember 1577 ebenda) war die Tochter des Kurfürsten Moritz von Sachsen und der Agnes von Hessen und die zweite Frau von Wilhelm von Oranien.

1561 heiratete Anna den aus Nassau-Dillenburg stammenden Prinzen von Oranien, den wohlhabendsten und einflussreichsten Adeligen der Niederlande, und zog mit ihm auf Schloss Breda. Die Verbindung von Anna und Wilhelm entwickelte sich zur „fürstlichen Ehetragödie des 16. Jahrhunderts“ (Hans Kruse).

Nachdem das Paar 1567 vor der Verfolgung durch den Herzog von Alba und seinen Blutrat aus den Niederlanden nach Dillenburg hatte fliehen müssen und Anna eine Affäre mit Jan Rubens, dem Vater des Malers Peter Paul Rubens, begonnen hatte, zerbrach die Ehe nach mehreren vorhergehenden Krisen endgültig. Anna verbrachte die Jahre von 1571 bis 1575 wegen des Ehebruchs mit Jan Rubens, von dem sie auch ein Kind bekam, unter Hausarrest auf den Schlössern Siegen und Beilstein, zunehmend von seelischer und körperlicher Krankheit gezeichnet, die vermutlich mit wachsendem Alkoholmissbrauch zusammenhing. Als sich Wilhelm von Oranien 1575 von Anna scheiden ließ und erneut heiratete, holte ihr Onkel Kurfürst August sein früheres Pflegekind Anna nach Sachsen zurück. 1577 starb sie in Dresden, in zwei Räumen des Schlosses eingesperrt, psychisch und körperlich schwer krank, an inneren Blutungen.

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Waldheim-Straßennamen nach Frauen benannt

Von 133 Straßen in Waldheim und den eingemeindeten Orten sind 2 nach Frauen benannt:

Luise-Romstedt-Straße

Luise Romstedt wurde am 27. Februar 1888 in Hohenlimburg in Westf. geboren. Sie war mit dem Grubenmechaniker Karl Bartock verheiratet und hatte sechs Kinder. Luise Romstedt war Stadtverordnete und Frauenbeauftragte der KPD in Duisburg und Opfer des Nationalsozialismus.

Vom 28.09.1933 bis 30.09.1935 war sie in der Strafanstalt Ziegenhain (Hessen) in Haft. Vier Kinder wurden ihr entzogen und mit neuen Namen bei anderen Familien untergebracht.

1936 erfolgte eine weitere Verurteilung zu 10 Jahren Haft. Sie war zuerst im Frauenzuchthaus Cottbus inhaftiert, später erfolgte eine Verlegung nach Waldheim (Sachsen), wo sie am 08.05.1945 – nur wenige Stunden nach der Befreiung durch die Rote Armee – völlig ausgezehrt starb.

Auf Beschluss der Stadtverwaltung Waldheim wurde die ehemalige Hans-Schlemmer-Straße in Luise-Romstedt-Straße umbenannt. An ihrem ehemaligen Wohnort in der Wilhelmstraße 49 in Duisburg-Marxloh wurde ein Stolperstein verlegt.

Carolastraße

Benannt nach der sächsischen Königin Karola, Königin von Sachsen, die 1907 verstarb.

Carola von Sachsen, geborene Prinzessin von Wasa-Holstein-Gottorp, letzte Königin von Sachsen, engagierte sich begeistert und geschickt im karitativen Bereich. Sie wurde am 5. August 1833 in Wien geboren; sie starb am 15. Dezember 1907 in Dresden. Ausnahmsweise war die Heirat mit Albert von Sachsen eine Liebesheirat. Ihr königlicher Gemahl stützte ihre Arbeit. Carola widmete sich dem Aufbau vieler neuer sozialer Institutionen im Königreich Sachsen, wie zum Beispiel Pflege- und Schulungseinrichtungen. In der Wohltätigkeits-, Armen- und Krankenfürsorge setzte sie neue Impulse. Mit ihrem Engagement für Hilfs-, Kinder- und Frauenvereine trug sie zur Förderung und Anerkennung benachteiligter Gruppen bei. Durch die Ausbildung von Frauen und Mädchen zu Krankenschwestern, Wirtschafterinnen, Näherinnen u. a. Berufszweigen entstanden neue Betätigungsfelder für diese Benachteiligten. Carola erhielt mehrere Auszeichnungen, auch den Sidonien – Orden. Als Namensgeberin der „Carola-Medaille“, die für tätige Nächstenliebe verliehen wurde, blieb sie im Volk in Erinnerung. Nach ihr sind im Land Sachsen viele Örtlichkeiten benannt, vor allem in Dresden, wo sie unmittelbar gewirkt hatte. Ursula Brekle


Zwischen 1945 bis 1990 hieß sie Rosa- Luxemburg- Straße. Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.06.1990 wird sie wieder in Carolastraße umbenannt.

Quelle

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FemBio – Datenbank für Frauenbiografien

FemBio Frauen-Biographieforschung e.V. widmet sich der Aufklärung der Gesellschaft über ihre bessere Hälfte. Gegründet 2001 von Luise F. Pusch als Institut für Frauen-Biographieforschung in Hannover, ist FemBio seit 2004 ein steuerbegünstigter gemeinnütziger Verein. Die Große FemBio-Datenbank (offline) verzeichnet über 31.000 bedeutende Frauen aller Epochen und Länder, die nach zahlreichen Kriterien (circa 250 Attribute) durchsucht und verknüpft werden können. Seit 1982 wurden Daten gesammelt, täglich kommen neue hinzu.

Hier geht´s zur Website von fembio…